Glossar
Entsorgungsnachweis
Ein Entsorgungsnachweis belegt, dass gefährlicher Abfall auf einem zugelassenen Weg entsorgt wird. Er ist ausschließlich für gefährliche Abfälle vorgeschrieben, nicht für Ihren gewöhnlichen Sperrmüll aus einer Haushaltsauflösung. Als Privathaushalt brauchen Sie deshalb praktisch nie selbst einen Entsorgungsnachweis, das betrifft in erster Linie Betriebe und größere Mengen.
- Begriff
- Entsorgungsnachweis
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Für die allermeisten Positionen einer Haushaltsauflösung, von Möbeln über Kartons bis zum Sperrmüll, gibt es diese Pflicht gar nicht, weil es sich nicht um gefährliche Abfälle handelt. Private Haushalte sind von der zugrunde liegenden Regelung zudem grundsätzlich ausgenommen.
Relevant wird ein Entsorgungsnachweis erst, wenn bei der Räumung größere Mengen Sonderabfall auftauchen, etwa Farbreste, Lösungsmittel oder ähnliche Reststoffe, und ein Betrieb diese gewerblich abtransportiert. Fragen Sie in diesem Fall nach, ob der Betrieb den Weg der Entsorgung nachweisen kann, statt sich auf sein Wort zu verlassen.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- NachwV, Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen, gesetze-im-internet.de, Bundesministerium der Justiz,
Wo Künstliche Intelligenz mitgearbeitet hat
Künstliche Intelligenz hat beim Aufbau dieses Portals mitgeholfen. Sie hat die wiederkehrenden Sätze der Orts- und Betriebsseiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben und überarbeitet, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Die Adressen, ihre Zuordnung zu den Orten und die Suche nach doppelten Einträgen erledigt dagegen ein festes Programm ohne künstliche Intelligenz.
Korrekturweg
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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.